Pflanzen gehören für mich einfach zu meiner kleinen Oase dazu. Ich probiere gerne Dinge aus, beobachte, was funktioniert – und manchmal auch, was eben nicht funktioniert.
Dabei habe ich über die Jahre einiges gelernt und entdecke immer wieder Neues.

Hier zeige ich meine eigenen Pflanzen, kleine Erfolge, Erfahrungen aus der Pflege und Dinge, die ich selbst ausprobiert habe. Nicht als perfekte Gartenanleitung,
sondern so, wie ich es tatsächlich erlebe.

Meine Pflanzen

Pflanzen sind für mich mehr als nur Dekoration. Sie sind mit Erinnerungen verbunden, andere sind durch Zufall bei mir gelandet oder haben mich einfach neugierig gemacht.

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass nicht jede Pflanze dieselben Ansprüche hat – und dass manchmal auch Geduld dazugehört. Manche entwickeln sich anders als erwartet,
überraschen mich mit neuem Wachstum oder brauchen einfach etwas Zeit, um ihren Platz zu finden.

Genau diese Erfahrungen möchte ich hier nach und nach teilen.

Was bei mir wächst:

In meiner kleinen Oase wachsen ganz unterschiedliche Pflanzen. Manche begleiten mich schon seit vielen Jahren, andere habe ich erst später für mich entdeckt.
Ich probiere gerne aus, beobachte ihre Entwicklung und lerne dabei immer wieder dazu.
Hier möchte ich zeigen, welche Pflanzen bei mir wachsen und welche Erfahrungen ich mit ihrer Pflege gemacht habe.

Bananenpflanze

Bananen gehören inzwischen fest zu meiner kleinen Oase.
Ich mag besonders, wie schnell sie sich entwickeln können und wie viel sich an einer Pflanze beobachten lässt.
Meine jetzige Banane ist aus einem Kindel entstanden und hat sich inzwischen zu einer kräftigen Pflanze entwickelt. Und seit Kurzem wächst sogar schon wieder ein neues Kindel daneben.
Gerade solche Entwicklungen machen für mich den Reiz an Pflanzen aus: Man beobachtet, probiert aus, lernt dazu – und manchmal wird man einfach von dem überrascht, was plötzlich aus der Erde wächst.

Lilien

Lilien haben sich bei mir als erstaunlich dankbare Pflanzen erwiesen, wenn sie die richtigen Bedingungen bekommen.
Besonders wichtig sind für mich passende Töpfe, gute Erde und ein Standort, an dem sie ausreichend Platz haben.
Seit ich meinen Pflanzen bessere Bedingungen bieten kann, habe ich deutlich gemerkt, wie positiv sich die richtige Pflege auf ihr Wachstum und ihre Blüten auswirkt.
Aus meiner ersten Lilie ist inzwischen eine weitere Sorten dazu gekommen – und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wenn sie ihre Blüten zeigen.

Meine Erfahrung: Ein guter Standort, ausreichend Platz und passende Erde machen bei meinen Lilien einen deutlichen Unterschied.

Meine Obstbäume

Meine beiden Säulenobstbäume – ein Apfel- und ein Birnbaum – stehen bei mir in 60-Liter-Kunststofftöpfen. Die Pflege halte ich grundsätzlich recht unkompliziert, da beide Pflanzen robust sind.
Während der Blüh- und Reifezeit dünge ich sie einmal pro Woche. Beide benötigen bei mir ungefähr je 10 Liter Wasser.
In den vergangenen Jahren habe ich die Bäume nur zweimal zurückgeschnitten. Dabei achte ich darauf, dass sie ihren kompakten Wuchs behalten und genügend Platz für ihre Entwicklung haben.

Eine kleine Herausforderung gibt es allerdings jedes Jahr:
Der Birnbaum bekommt im Frühjahr regelmäßig Birnenrost. In diesem Jahr hat außerdem erstmals der Apfelbaum einen Pilz bekommen.
Ich beobachte beide Pflanzen deshalb besonders aufmerksam und probiere aus, was ihnen guttut.

Engelstrompete

Diese Engelstrompete habe ich vor etwa einem Jahr von meinem Vater geschenkt bekommen. Damals war sie noch deutlich kleiner.
Seitdem ist sie gut gewachsen und steht noch immer in dem gleichen Topf, in dem ich sie bekommen habe. Zwischendurch bekommt sie zwar immer wieder einmal gelbe Blätter,
insgesamt scheint es ihr aber gut zu gehen.

Besonders gespannt bin ich auf ihre weitere Entwicklung:
Vor etwa fünf Wochen hat sich direkt aus der Erde ein neuer Trieb entwickelt. Knospen oder Blüten sind bisher allerdings noch nicht zu sehen.

Ich werde ihre Entwicklung weiter beobachten und hier nach und nach dokumentieren, wie sie sich entwickelt.

Meine Drillingsblume

Meine Drillingsblume begleitet mich inzwischen seit vier Jahren. Bei ihrer Pflege habe ich gelernt, dass bei ihr tatsächlich weniger oft mehr ist.

Pflege bei mir

Standort:
Sie steht hell, bekommt aber keine direkte Mittagssonne. Morgensonne verträgt sie gut.
Gießen:
Ich achte darauf, dass die Erde gleichmäßig feucht bleibt – nicht zu nass, aber auch nicht zu trocken. Bei zu viel oder zu wenig Wasser verliert sie bei mir Blätter. Das richtige Mittelmaß scheint für sie entscheidend zu sein.
Düngen:
Im Frühjahr und Sommer bekommt sie etwa alle 14 Tage Biodünger.
Umtopfen:
Ich habe sie im August desselben Jahres umgetopft, in dem ich sie im Mai geschenkt bekommen habe. Seitdem steht sie im gleichen Topf und in derselben Erde.
Rückschnitt:
Ein Rückschnitt hat sich bei meiner Pflanze bewährt. Danach hat sie im darauffolgenden Jahr wieder Blüten entwickelt.
Überwinterung:
Im Winter steht sie in meinem hellen Keller bei ungefähr 10/15 °C.

Meine Erfahrung:
Bei meiner Drillingsblume habe ich das Gefühl:
Weniger ist mehr. Größere Veränderungen scheint sie nicht besonders zu mögen. Seit sie ihren Platz gefunden hat, lasse ich sie möglichst in Ruhe und beobachte ihre Entwicklung.

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